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Münchner Filmfest mit Julie Christie
Christie und Herbert Achternbusch
Julie Christie (67, “Darling”), unvergessen als Lara in “Doktor Schiwago” (mit Omar Sharif), wird am 27. Juni in München geehrt. Die britische Schauspielerin, die in Indien geboren wurde und auf einem Bauernhof in Wales lebt, erhält beim 26. Münchener Filmfest den “Cine-Merit-Award”.
Julie Christie, dieses Jahr für ihre Rolle im Alzheimer-Drama “An ihrer Seite” für den Oscar als beste Hauptdarstellerin nominiert, lebte sieben Jahre mit Warren Beatty (71). Sie ist seit November 2007 mit dem Journalisten Duncan Campell verheiratet – ihre erste Ehe.
Die Retrospektive des Filmfests München 2008 vom 20. bis 28. Juni ist dem Münchner Schriftsteller, Maler, Filmemacher und vierfachen Vater Herbert Achternbusch (“Servus Bayern”, “Der Neger Erwin”) gewidmet. Der Meister des Skurrilen, Sohn einer Schwimmerin, und Schöpfer von Werken wie “I know the Way to the Hofbräuhaus” feiert am 23. November seinen 70. Geburtstag.
Vor 25 Jahren wurde Herbert Achternbuschs “Das Gespenst” zu einem Skandal: Der damalige Bundesinnenminister Dr. Friedrich Zimmermann (82, CSU) weigerte sich, die letzte Rate der Filmförderung auszuzahlen: “Der Streifen stellt eine Verletzung des religiösen Empfindens großer Teile der Bevölkerung dar”. Die Staatsanwaltschaft ermittelte gegen Blasphemie.
“Achternbuschs Komik beginnt da, wo anderer Leute Humor endet. Wenn man es schafft, seine Filme ohne kategorische Seherwartungen anzuschauen, offenbart sich, wie einfach, klar und leicht sie doch sind”, sagt Filmfest-Leiter Andreas Ströhl.
Beim Festival wird heuer erstmals der “Arri-Zeiss-Preis” für den besten ausländischen Film verliehen. Weitere Highlights: “Das Jahr des Drachen – Junger Film aus China” und die Reihe “Deutsche Fernsehfilme”.




















