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Extra: Der neue öffentliche Verkehr

„Moderne Zeiten“ an der neuen Trambahnhaltestelle Münchner Freiheit in Schwabing. Das stylistische Kunstwerk der Architekten Perret, Reichert und Pranschke mag wohl für manche ein schöner Anblick sein, doch Sturm, Regen und Wind pfeifen durch die ungeschützte Säulenhalle und beuteln die Fahrgäste, die sich überdies mit unbequemen Hockern abfinden müssen. Foto: Düvel
Dazu erreichte uns ein Leserbrief von Peter Wald aus Schwabing, den wir hier verkürzt veröffentlichen:
„Ein Beschwerdeschreiben an die Geschäftsführung der MVG und unseren Oberbürgermeister Christian Ude (der Aufsichtsratvorsitzende vom MVG) blieb leider völlig unbeachtet. Nach jahrerlanger Bauzeit und Unannehmlichkeiten, die die Bürger in München Schwabing und -Nord ertragen mussten, wurde ihnen eine Straßenbahnlinie 23 vorgesetzt, die den bisherigen, bestens funktionierenden, Linienbusverkehr ablöste. An der nun so futuristisch gestylten Haltestelle „Münchner Freiheit“ stehen wir oft im Schnee, Matsch, Regen, etc.- ohne Schutz. Die Dachkonstruktion wurde überhaupt nicht an bayerische Wetterverhältnisse angepasst.

Künstlerisch gestaltete Draht-Hocker laden die wartenden Fahrgäste zum Sitzen ein. Doch bequem kann man wohl hier nicht sitzen. Vor allem ältere Leute und Behinderte tun sich besonders schwer, da keine Haltegriffe oder Stützen vorhanden sind. Foto: Schwarz




















