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Ein Münchner in Berlin

Mit aller Kraft will MdB Johannes Singhammer sein Direktmandat für den Deutschen Bundestag in Berlin wieder zurückerobern. Der bayerische Ministerpräsident und Parteikollege Horst Seehofer (r.) spürt schon, dass die Chancen für Singhammer im Aufwind sind. Foto: Grossmann
Endspurt im Bundestagswahlkampf 2009. Der Zeitplan von MdB Johannes Singhammer lässt kaum Platz zum Luft holen. Doch besonders wichtig war dem Politiker ein Termin im Collegium Augustinum, dem Wohnstift an der Weitlstraße im Münchner Norden. Singhammer lud ein zum „Treffen der Generationen“ und brachte dazu auch gleich den bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer mit. Weit mehr als 500 Gäste konnte Johannes Singhammer zu dieser Veranstaltung begrüßen und erneut seinen Standpunkt unterstreichen, dass „die Aufbaugeneration unseren großen Dank und unsere besondere Anerkennung verdient“.
Als familienpolitischer Sprecher der CDU/CSUFraktion im Deutschen Bundestag gehört zu Singhammers obersten Zielen der Dialog und das Miteinander der Generationen. Er sagt: „Viele Rentnerinnen und Rentner haben heute trotz 40 bis 45 Jahre „Krummlegens“ gerade mal so viel zur Verfügung, dass sie so über die Runden kommen. Da bleibt z.B. für einen Urlaub kaum etwas übrig. Gerade aber die Aufbaugeneration, welcher die Jüngeren nach den Zerstörungen des Krieges alles verdanken, hat sich einen sorgenfreien Lebensabend verdient.“
Für Ministerpräsident Seehofer war sein Besuch im Augustinum ein „Schnupperkurs“, schließlich sei er vor ein paar Wochen ja auch schon 60 geworden. Ernste Argumente folgten dann bei der anschließenden Podiumsdiskussion mit Vertretern der Jungen Union Bayern und der Senioren Union. Als Fazit des Gedankenaustauschs fasst Johannes Singhammer zusammen: „Die Generationen sind nur gemeinsam stark. Alt und Jung dürfen sich nicht gegeneinander ausspielen lassen.“
Text: hil




















