Kultur, Nachrichten
Ab ins Hanffeld, liebe Kinder!

Ein Besuch im ersten Freizeitpark im Hanffeld ist nicht nur für Stadtkinder ein besonders schönes Erlebnis in der Natur, auch die Strohballen sind bei den Kindern zum toben sehr beliebt. Foto: Freizeitpark im Hanffeld
Welche Familie kennt das nicht? Die Eltern wollen Entspannung, der Nachwuchs aber Action und Spaß! So wirbt der erste neu eröffnete Freizeitpark im Hanffeld. Nichts wie hin. Leicht zu erreichen ist es wirklich. Die Besucherzahl hält sich in Grenzen, und zu heiß ist es auch nicht am 2. Eröffnungstag. Ausgestattet mit einer Karte voller Aufgaben gehts ab ins Labyrinth. Ziel ist es, Fragen rund um das Thema erneuerbare Energien zu lösen, sowie Stationen mit unterschiedlichen Stanzmotiv-Zangen zu entdecken, um durch die Lochungen auf der Karte nachzuweisen, dass man da war. Die ersten Stationen sind nicht allzu schwer zu finden, doch dann kommt man nur noch an den selben Stellen vorbei. Aufhören oder weitermachen? Unser Sohn besteht aufs weitermachen, aber jetzt mit System. Nach ausführlichen Anweisungen eines erfolgreicheren „Jägers” scheint das Ziel, alle Aufgaben zu lösen, in greifbarer Nähe. Tatsächlich: Es klappt. Stolz, alle Aufgaben bewältigt zu haben, verlassen wir das Hanffeld in Richtung Relax- und Gastrobereich. Das haben wir uns verdient. Jetzt kommt der Part, mit dem das Hanffeld wirbt, die Entspannung. Nachdem der Nachwuchs über erneuerbare Energien verfügt, kann er sich, nach kurzer Stärkung mit einem Hanfburger, auf gestapelten Strohballen endgültig austoben, in den Hanftipis Unterschlupf suchen oder im Hanfshop erstaunt festellen, was alles aus Hanf hergestellt werden kann. Zufrieden, mit einem Päckchen süßem Knabberhanf in der Hand, beschließen wir, im Herbst, wenn der Hanf über vier Meter hoch gewachsen ist, uns einem neuen Abenteuer, mit neuen Aufgaben, im Hanffeld, zu stellen.
Text: vd






















